Suchmaschinen wie Google können mächtige Werkzeuge bei der Information über medizinische Themen auch für medizinisch nicht vorgebildete Laien sein. Dies zeigte ein Pilotstudie von griechischen Wissenschaftlern, die in der Zeitschrift “Swiss Medical Weekly” veröffentlicht worden ist.
2009-03-05
2009-02-27
Google bestimmt Zugang zu Gesundheitsinformationen
Die Bedeutung von Suchmaschinen für Gesundheitsinformationen im Internet zeigt die neueste Analyse der Marktforscher von Hitwise. In den USA nahmen im Januar 2009 fast 45% der Besuche bei Internetangeboten zu Gesundheit und Medizin ihren Anfang bei einer Suchmaschine.
2009-02-07
Experten-YouTube
Ein interessantes Konzept: Big Think. Wird im Netz als “YouTube für Erwachsene” oder “YouTube mit Tiefgang” beschrieben. Die Idee: Im digitalen Zeitalter gibt es ein riesiges Angebot an Information, das den Bürgern mit neue Fähigkeiten und Wissen ausstattet. Ein Weg, dies zu nutzen ist, mit den Meinungsführern in Kontakt zu kommen und ihre Meinungen und Analysen zu diskutieren. Die Liste der Experten bei Big Think ist eindrucksvoll. Ob Virgin-Chef Richard Branson, Senator Ted Kennedy oder Wikipedia-Gründer Jimmy Wales - es sind viele bekannte und weniger bekannte Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft dabei.
In der Gesundheitspolitik präsentieren natürlich auch Experten ihre Gedanken. Zwei Beispiele:
2009-01-22
Internet Communities bieten Unterstützung für Patienten
Den Wert von Online-Communities für Psoriasis-Patienten konnte eine Studie des Center for Connected Health in Boston zeigen, die im Fachblatt Archives of Dermatology veröffentlicht wurde.
Die Wissenschaftler befragten 260 Nutzer aus 5 verschiedenen Online-Communities. Fast die Hälfte der Patienten (49,5%) gab an, dass sich durch die Unterstützung im Internet ihre Lebensqualität gebessert habe. Es verwundert daher nicht, dass das Internet bei den Teilnehmern vor allen andere Medien als nützliche Quelle für Informationen rangierte. Mit 86,5% Zustimmung schnitten Online-Quellen besser als Ärzte (51,9%), Freunde (37%) und traditionelle “real-life” Selbsthilfegruppen (18,1%) ab.
2009-01-02
BMJ goes YouTube
Ein Interview mit Otto Cars, Professor für Infektiologie an der Universität Uppsala über das wachsende Problem mit bakteriellen Erregern, die resistent gegen Antibiotika sind. Wäre hier kein Thema, wenn es nicht auf dem neuen YouTube-Kanal des Britisch Medical Journal (BMJ) veröffentlicht worden wäre. Damit hat eine weitere weltweit führende medizinische Fachzeitschrift den Schritt in YouTube gewagt - nach Nature und dem OpenAccess-Verlag BioMedCentral.
Solche Partner-Channels sind ein Weg für Verlage und Produzenten, Inhalte zu vermarkten. YouTube sieht darin einen Ansatz, mit der enormen Reichweite endlich Geld zu verdienen.